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     aktualisiert 10.12.2017

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Kirchensanierung 2017

Am Donnerstag, den 14.12.2017 wird die neue und vergoldete Turmzier (Wetterfahne mit Kugel) aufgesetzt. Dabei wird in die Kugel eine Kartusche mit den ursprünglich darin vorgefundenen Dokumenten und einem mehrseitigen Schriftstück von heute gelegt. Diese Zeitkapsel ist ein Gruß an spätere Generationen. Vieleicht löst deren Inhalt eine ähnliche Begeisterung aus, wie das die letztens darin aufgefunden Dokumente taten.

 


Am Mittwoch, den 13.09.2017 versammelten sich um die Mittagszeit etliche Interessierte Bürger, um die geplante Abnahme der Turmzier (Turmspitze) zu beobachten. Aufgrund von Rost, der schon seit vielen Jahren das Drehen der Wetterfahne unmöglich machte, dauerte es etwas länger, bis die Spitze gelöst werden konnte. Zerlegt in mehrere Teile nahm sie dann ihren Weg nach unten. Jetzt konnten die um Pfarrer Schütt versammelten Anwesenden, die vielen Einschüsse in der Kugel, vermutlich aus der Zeit des 2. Weltkrieges und den preußischen Adler aus nächster Nähe bestaunen. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass die in der Kugel befindliche Dokumenten-Schatulle unversehrt geblieben ist.

Am Abend versammelten sich Pfarrer Schütt, Kirchenälteste, ein Pressevertreter und Ortshistoriker Kittan, um den Inhalt in Augenschein zu nehmen. Mit großer Freude konnte festgestellt werden, dass die gefundenen Dokumente deutlich älteren Datums als erwartet waren. Da der Zustand der Schriftsücke einen sehr vorsichtigen Umgang erfordert, muss die genauere Erkundung der Inhalte noch etwas warten. Was man schon sagen kann ist, dass ein wesentlicher Teil der Papiere aus den Jahren um 1720, 1733 und 1901 stammen und Angelegenheiten zu damaligen Umbauten am Kirchengebäude behandeln. Nach genauerer Analyse wird auch die Öffentlichkeit über die Inhalte informiert werden.

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Text: Udo Kittan, Fotos: Burghardt Hinz

 


kirchsanierung01Genau vor 80 Jahren war der Turm der Petershainer Kirche ähnlich eingerüstet wie heute. 1935 wurde er Opfer einer Feuersbrunst. Diese war von der nahe gelegenen Gutsscheune ausgegangen. Zwei Jahre später (1937) erfolgte dann die Instandsetzung des Turmes und des in Mitleidenschaft gezogenen Daches vom Kirchenschiff. Genaueres kann in Nr.10 der Blätter zur Dorfgeschichte nachgelesen werden.

 

An der Organisation der gegenwärtigen Bauarbeiten ist Frau Verena Graf von der Kirchengemeinde besonders beteiligt. Zu den geplanten Arbeiten konnte ich von ihr folgendes erfahren: Vor einiger Zeit wurde bei einer Turmbegehung festgestellt, dass der Boden der offenen Laterne Undichtheiten aufweist. Der Regenwassereintritt hat bereits einige Balken und verschiedene Dachhölzer im Bereich der Turmzwiebel beschädigt. Bei einer der nun folgenden fachmännischen Begutachtungen durch das Büro IBS wurde dann festgestellt, dass die Turmspitze zwar nicht einsturzgefährdet ist, aber doch weit mehr Schäden aufweist, als vermutet. In absehbarer Zeit werden diese unweigerlich zu Problemen führen. Aus diesem Grund hat sich die Kirchengemeinde entschlossen, ein Gutachten über die vorhandene Bausubstanz im Dachbereich des Turmes und Kirchenschiffes erstellen zu lassen. Daraus ergaben sich 2 Baubabschnitte, die nacheinander bearbeitet werden können. Der 1. Bauabschnitt mit der Sanierung des Kirchenturmdaches wurde nun begonnen.

 

Natürlich kann die Kirchgemeinde die notwendige Finanzierungssumme nicht alleine aufbringen, und ist auf Unterstützung angewiesen. Dank der Mithilfe des Bundes, der Landeskirche, des Kirchenkreises, des Landkreises OSL, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der KIBA konnten alle Mittel bereitgestellt werden. Da während des Baus immer mit unvorhergesehen Zusatzarbeiten gerechnet werden muss, wird trotzdem noch die Unterstützung von Bürgern, Unternehmen und Institutionen vor Ort benötigt.

Bitte tragen auch Sie dazu bei, dass sich bald wieder die Bewohner und unzählige Durchreisende am Petershainer Wahrzeichen erfreuen können!

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Über Neuigkeiten während des Baugeschehens werden sie hier auf dem Laufenden gehalten. Schauen Sie also wieder auf diese Seite.

 

Text und Fotos: Udo Kittan