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Unser Besuch im archäotechnischen Zentrum Welzow

 

Einen Tag vor dem Frühlingsanfang lockte die Sonne einen großen Teil unserer Vereinsmitglieder an die Luft. Wir trafen uns in der Karl-Marx-Straße und per Drahtesel ging es ab nach Welzow zur Einweihungsveranstaltung des neu gegründeten ATZ Welzow (Archäotechnisches Zentrum). Keiner wusste so recht, was auf ihm zukam. Aber wir alle waren angenehm überrascht. Nach den Eröffnungsreden wurden alle Besucher mit einem Glas Sekt willkommen geheißen. Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten erklärte uns der Petershainer Reiner Hanisch perfekt und umfassend alle Gegenstände und deren Gebrauch. Aber das Außergewöhnliche an dieser Ausstellung ist: Jeder konnte sich selbst betätigen. Das war doch was für uns. So wurden Holzdachschindeln und Holzdübel wie in uralten Zeiten hergestellt. Wir ließen es uns auch nicht nehmen, den Blasebalg zu bedienen, der zur Schmelze von Bronze unverzichtbar ist. Außerhalb des Gebäudes schauten wir einem Korbmacher und einem Feuersteinbearbeiter über die Schulter. Auch mit Pfeil und Bogen wurde geschossen. Erstaunlicherweise hatte unsere „Chefin" Gabriele Schmidt das sicherste Händchen. Voll in der Mitte steckte einer ihrer Geschosse. Der Jubel war natürlich groß. Der krönende Abschluss war dann ein mittelalterlicher Tanz nach entsprechender Musik. Wir konnten eben nichts auslassen.

(Text: Lilian Thoran, Fotos: Lilian Thoran, Udo Kittan)


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