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Eine Zukunft für das Spritzenhaus

 
 

Hier können Sie über den Verlauf des Projektes nachlesen (Text: Udo Kittan).

 
  • 11.07.2014: Das Tor aus massivem Lärchenholz mit handgeschmiedeten Türbändern und einem passenden Schloss mit Klinke wurde eingebaut. Damit sind die Bauarbeiten am Haus abgeschlossen. Vor dem Tor soll noch ein Feldsteinpflaster verlegt werden und die Fensteröffnung von innen so verschlossen werden, dass sich keine Tiere in das Innere verirren.
  • 24.05.2014: Wenn man auf das Spritzenhaus zufährt verstellt das große rot/weiße Verkehrsleitschild dessen Fassade erheblich. Nur wenige Tage, nachdem Herr Hoffmann vom Landesbetrieb Straßenwesen daraufhin angesprochen wurde, ist diese optische Beeinträchtigung bereits beseitigt worden. Herr Hoffmann und sein Team haben gezeigt, dass man Bürgerwünsche pragmatisch, unbürokratisch und umgehend lösen kann. Herzlichen Dank dafür.
  • 13.04.2014: Nun ist das Dach gedeckt und von innen wie von außen wurde die Wände, entsprechend des auf alten Bildern zu sehenden Zustands, verputzt. Abschließend stehen noch einige Feinarbeiten an. Wegen der Erneuerung des Tores werden in der kommenden Woche Absprachen mit einer Tischlerei getroffen. 
  • 25.03.2014: Heute erfolgte die Unterzeichnung des Notarvertrages, durch den das Spritzenhausgrundstück in den Besitz unseres Vereins übergegangen ist. Zwischenzeitlich wurden die schadhaften Balken im Dachstuhl ausgetauscht, neue Dachlatten angebracht und die erste Putzschicht aufgebracht. Die Dachsteine sind jetzt ebenfalls vor Ort, sodass mit der Eindeckung begonnen werden kann.
  • 23.01.2014: Der einsturzgefährdete Giebel wurde in der vegangenen Woche durch die Baufirma instandgesetzt. Das Verputzen muss noch warten, da der zu verwendende Spezialmörtel durchgehend 4 Wochen Frostfreiheit zum Abbinden benötigt. Als Nächstes soll die Holzkonstruktion vom Dachstuhl repariert werden.
  • 20.12.2013: Per Übergabeprotokoll wurde unsdas Spritzenhaus am 29.10.2013 offiziell von der Gemeinde überlassen. Letzte Fragen sind aber immer noch ungeklärt. Nämlich was mit dem Gebäude passiert, wenn es unseren Verein irgendwann nicht mehr gibt. Hier bedarf es noch Abstimmungen, damit es nicht zu steuerlichen Problemen kommt. Trotzdem haben wir uns entschlossen endlich zu beginnen. Am 19.12. hat die Baufirma die Dachsteine abgenommen und das Gebäude mit einer Plane gegen Witterungseinflüsse gesichert. Ab Januar geht es mit der Instandsetzung der Dachbalken und des Giebels weiter. Wir hoffen, dass die Wetterlage den Baufortschritt so wenig wie möglich behindert.
  • 03.10.2013: Der Hauptausschuss der Gemeinde Neupetershain hat am 12.09.2013 beschlossen das Spritzenhausgrundstück mit einer Größe von 60 Quadratmetern an unseren Verein zum symbolischen Preis zu veräußern. Parallell dazu wurde eine Vereinbarung aufgesetzt, durch den bereits vor dem offiziellen notariellen Vertrag mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen werden kann. Von der Denkmalbehörde erwarten wir in den nächsten Tagen die Genehmigung unseres denkmalrechtlichen Antrags. Dann kann es noch vor dem Winter losgehen.
  • 29.07.2013: Zwischenzeitlich ist die erforderliche Ausschreibung zum Verkauf des Spritzenhausgrundstücks durch die Gemeinde Neupetershain erfolgt. Unser Verein hatte das einzige Angebot abgegeben. NachPrüfung des Verfahrens hat auch die Komunalaufsicht keine Einwände gegen den Verkauf an unseren Verein. Warum geht es jetzt nicht los? Dank der zügigen Arbeit der zuständigen Mitarbeiterin im Amt Altdöbern ist das Projekt schon weit fortgeschritten. Trotzdem sind weitere Bürokratien (notarielle Urkunden, Zustimmungen Dritter, usw.) unumgänglich. Um trotzdem schon anfangen zu können hoffen wir auf die Unterstützung des Amtsdirektors. Leider ist dieser seit einigen Wochen nicht im Dienst. Wir müssen uns also weiter gedulden.
  • 04.06.2013: Heute traf aus dem Amt Altdöbern eine erfreuliche Nachricht ein. Die von uns beantragte Unterstützung aus dem Fond für Neupetershainer Vereine wurde bewilligt. Herzlichen Dank an den Kulturausschuss und unsere Gemeindevertreter! Damit dürfte bei den Finanzen die letzte Hürde genommen sein. Um mit den Baumaßnahmen beginnen zu können müssen wir aber noch das Objekt von der Gemeinde  erwerben. Hier klemmte es bisher bei der Eintragung der neuen Grundstücksgrenzen. Deren Regelung wird gegenwärtig durch einen Notar vorbereitet. Erst danach haben wir die Möglicheit über eine Ausschreibung das Grundstück zu erwerben. Damit wir den gesteckten  Fertigstellungstermin im September 2013 verwirklichen können, sind wir auf besonderes Engagement und zügige Arbeit bei den Mitarbeitern der Amtsverwaltung angewiesen.
  • 21.02.2013: Die Lausitzer Rundschau berichtet über unser Projekt. Zum Artikel >>
  • 04.02.2013: Unser Verein hat beschlossen das Spritzenhaus zu einem symbolischen Preis von der Gemeinde abzukaufen und die Sanierung selbst zu organisieren. Ein entsprechender Antrag wurde an die Gemeindevertretung gestellt. Dazu erwarten wir eine finanzielle Unterstützung aus dem Vattenfallfond für Neupetershainer Vereine.
  • 15.01.2013: Im Amt Altdöbern fand ein Gespräch zwischen dem Amtsdirektor Höhl, Frau Sauer und dem Bürgermeister Müller sowie Kerstin  Dutschke-Salan und Udo Kittan von unserem Verein statt. Nach Aussage des Amtsdirektors wird das Grenzproblem im März 2013 wahrscheinlich gelöst sein. Es wurde über verschiedene Varianten diskutiert, wie es mit dem Projekt am Sinnvollsten weitergehen könnte. Die Vertreter der Gemeinde/Amt und des Vereins haben sich auf gemeinsame nächste Schritte geeinigt und werden in den kommenden Wochen konkrete Aktivitäten unternehmen. Unser Verein hat sich als Ziel gesetzt bis zum diesjährigen Denkmaltag im September die Sanierung durchzuführen. Auf jeden Fall soll kein weiterer Winter mehr am Gebäude Schaden anrichten können.
  • 06.12.2012: Frau Pachtmann vom Amt Altdöbern informierte uns darüber, dass vor einigen Tagen die Vermessung der neuen Grenzverläufe erfolgt ist. Die neuen Grenzpunkte müssen nun noch von den Grundstücksparteien notariell bestätigt werden. Danach könnte die eigentliche Gebäudesanierung in Angriff genommen werden.
  • 05.06.2012: In einem kurzen Gespräch zwischen dem Amtsdirektor und Udo Kittan teilte Herr Höhl mit, dass zum Spritzenhaus von Seiten des Amtes bereits erste Schritte unternommen worden sind. In Zukunft soll die Kommunikation zwischen dem Verein und dem Amt verbessert werden. Deshalb wird so bald als möglich ein klärendes Gespräch stattfinden.
  • 25.05.2012: Vor einiger Zeit sollen nach Auskunft des Bürgermeister Wolfgang Müller von der Gemeinde Neupetershain 5.000 € für die Sanierung des Spritzenhauses eingeplant worden sein. Allerdings haben wir bisher dazu keine offizielle Nachricht erhalten. Auch auf unseren Antrag auf Fördermittel aus dem Vattenfallfond für Vereine vom Oktober 2011 haben wir bis zum heutigen Tag weder eine Eingangsbestätigung, noch sonst eine Antwort vom Amt Altdöbern erhalten. Wegen den bestehenden Unklarheiten hat Udo Kittan Anfang April beim Bauamt (Frau Peter) eine schriftliche Anfrage zum Stand der Dinge gestellt. Außerdem wurde die Bitte um Einbeziehung in die weitere Planung geäußert. Erneut wurde auch darauf hingewiesen, dass unser Verein Mittel für die Sanierung gesammelt hat. Auch darauf gab es keinerlei Reaktion.
  • 08.11.2011: In der Bauausschuss-Sitzung wurde von Udo Kittan und Gabriele Schmidt ein Vorschlag zur Finanzierung der Vermessungs- und Baukosten vorgelegt. Laut den aktuellen Vorgaben des Denkmalschutzes muss das Gebäude umgehend gegen das Eindringen von Feuchtigkeit in das Giebelmauerwerk geschützt werden. Dazu reicht eine notdürftige Lösung. Als Voraussetzung für ein weiteres Engagement des Vereins muss sich die Gemeindevertretung per Beschluss eindeutig positionieren. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Höhe der Unterstützung aus dem Vattenfall-Fond für Neupetershainer Vereine.
  • 13.09.2011: Im öffentlichen Teil der Sitzung des Bauauschusses hat Udo Kittan die Vorstellung des Vereins nochmals erläutert. Es wurden verschiedene Varianten zur Lösung des Grundstücksproblems diskutiert. Die Einbeziehung der Grundstücksnachbarn und des Vermessungsbüro wäre sinnvoll. Nach Eingang des Gutachtens vom Denkmalschutz soll weiter beraten werden.
  • 07.08.2011: Mit ihrem Schreiben vom 26.07.2011 telt die Denkmalschutzbehörde dem Amt Altdöbern und unserem Verein mit, dass das Spritzenhaus auf Grund seiner geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung die Kriterien eines Denkmals erfüllt. Die Eintragung in die Denkmalliste wird vorbereitet.
  • 07.07.2011: Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörde des Landes Brandenburg begutachten das Spritzenhaus. Mit vor Ort sind je 2 Vertreter des Amtes Altdöbern und unseres Vereins. Mit einer Entscheidung über den Status des Gebäudes ist in 2-3 Wochen zu rechnen. Von Seiten des Denkmalschutzes wurde schon jetzt eingeschätzt, dass man "nicht umsonst gekommen ist". Es wird uns bestätigt, dass das vermutlich um 1850 erbaute Gebäude eine Bereicherung für das Ortsbild um den Lindenplatz sein könnte. Auf jeden Fall fühlen wir uns mit unserer Initiative durch den Denkmalschutz bestätigt.
  • 07.06.2011: Auf Einladung des Amtes Altdöbern kam es zu einem Gespräch zwischen Mitarbeitern des Amtes und 2 Vorstandsmitgliedern unseres Vereins. In partnerschaftlicher Atmosphäre werden die gegenseitigen Standpunkte dargelegt und nach Lösungen gesucht. Da sich für den 16.06.2011 die Fachleute der Denkmalschutzbehörde zur Begutachtung des Spritzenhauses angemeldet haben, soll erst deren Beurteilung abgewartet werden.
  • 23.05.2011: In einem Schreiben teilt uns das Amt Altdöbern mit, dass die Gemeindevertretung entschieden hat, dass wir die bereits erhaltenen Vattenfall-Fördergelder zur Schaffung von Lagerraum umgehend zurückzuzahlen haben. Grund: Wir haben das Geld in 2010 nicht ausgegeben. Auf unseren Antrag zur Verwendung des Geldes für das Spritzenhaus haben wir nie eine Antwort erhalten. Gegen diesen Beschluss haben wir sofort Widerspruch eingelegt. Eine Verpflichtung zum Verbrauch im selben Kalenderjahr ist in den Vergaberichtlinien nicht enthalten.
  • 28.04.2011: Auf unsere Anfrage bei der Denkmalschutzbehörde, wegen Prüfung der Schutzwürdigkeit des Spritzenhauses erhalten wir die Mitteilung, dass ein Denkmalverdacht besteht. Eine fachmännische Besichtigung wird demnächst erfolgen.
  • 14.04.2011: Mehrere Vereinsmitglieder nehmen am öffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung teil. Wir äußern unser Unverständnis und unsere Verärgerung darüber, wie mit unserem Vorschlag umgegangen wurde. Wir machen der Gemeindevertretung klar, dass uns der Erhalt des Hauses wichtig ist und wir uns auch selbst für die Lösung des Grundstückproblems einsetzen wollen. Wenn eine Kostenbeteiligung durch die Gemeinde nicht möglich ist, will unser Verein versuchen, dieses Geld selbst aufzubringen. Durch die Gemeindevertretung wird uns zugesichert, dass sie im Moment einen Beschluss zum Spritzenhaus vertagen wird.
  • 10.04.2011: Durch einen Aushang der Gemeinde zur Gemeindevertretersitzung erfahren wir, dass ein Punkt im nichtöffentlichen Teil "Abriss des Spritzenhauses" lautet.
  • 22.03.2011: Das Amt Altdöbern teilt uns mit, dass die Möglichkeit und die Kosten einer erforderlichen Grenzbereinigung geprüft werden. Nach vorliegenden Ergebnis sollen wir benachrichtigt werden.
  • 03.03.2011: Nach fast 2 Monaten bekommen wir vom Amt Altdöbern die Eingangsbestätigung unseres Schreibens vom 10.01.2011. Ein gemeinsamer Beratungstermin mit unserem Vorstand wurde leider nicht gefunden.
  • 16.02.2011: Den Dorfbewohnern wird mitgeteilt, dass wir die Zamperspenden für das Spritzenhaus verwenden wollen.
  • 10.01.2011: In einem Schreiben an die Gemeindevertretung von Neupetershain stellen wir unser Vorhaben vor und unterbreiten ein Finanzierungskonzept. Zwischenzeitlich gab es bereits Spendenzusagen. Darunter eine Einzelspende von 1.000 €. Neben Geld aus unserem Verein bitten wir darum, dass wir bereits erhaltene Vattenfall-Fördergelder zur Schaffung von Lagerräumen für dieses Projekt einsetzen dürfen. Von der Gemeinde hoffen wir auf eine Beteiligung mit 1.000 €.
  • Nach Voranschlägen von Baubetrieben sind mit Kosten von ca. 5-6.000 € zu rechnen. Es werden erste Kontakte zu Gemeindevertretern und zum Amt Altdöbern aufgenommen.
  • 01.10.2010: Auf Anregung von Udo Kittan wird im Verein über die Rettung des Gebäudes bei gleichzeitiger Schaffung eines Lagerraumes diskutiert. Der Vorschlag wird für gut befunden. Die Möglichkeit der Instandsetzung soll geprüft und ein Finanzierungskonzept erarbeitet werden.

Die Ausgangssituation:

Niemand kann sagen, wann das alte Spritzenhaus am Lindenplatz erbaut wurde. Für alle heute lebenden Petershainer,  deren Eltern und Großeltern, gehört es zum Dorf dazu. Viele verbinden mit diesem kleinen Häuschen Erinnerungen - gute und schlechte. Traditionell hatte es nämlich zwei Funktionen. Neben der Behausung für die Feuerwehrtechnik diente es bei Bedarf auch als Dorfgefängnis.

Im Laufe der Jahrzehnte hat der Zahn der Zeit am vorderen Giebel, dem Dach und dem rundbogigen Tor deutliche Spuren hinterlassen. Eine Zierde ist es leider schon lange nicht mehr.

Unser Verein möchte dieses kleine Gebäude vor dem endgültigen Zerfall retten. Dabei könnten wir uns gleichzeitig eine benötigte Lagerräumlichkeit schaffen. Erste Schritte wurden diesbezüglich bereits unternommen. Allerdings türmen sich schon jetzt bürokratische Hürden auf: Eine Grundstücksgrenze schneidet das Gebäude an der hinteren Ecke.